Vocalissimo Bern

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder.   Böse Menschen haben keine Lieder.

Vereins-Historie

2016   -  Reise ins Land der Märchen, Sagen und Legenden

Auf Beschluss der Vereinsversammlung vom 27. Februar 2016 hat unser Verein "Vocalissimo Bern" die Aufnahme als Mitglied in der Chorvereinigung Bern und Umgebung zu beantragen.

Diesem Antrag haben die Delegierten der Chorvereinigung am 29. April 2016 zugestimmt und unseren Chor aufgenommen.

Mit dem Beitritt zu der Chorvereinigung ist unser Chor zugleich Mitglied im Berner Kantonalgesangverband BKGV und der Schweizerischen Chorvereinigung SCV.

Wir bedanken uns für die Aufnahme und das Vertrauen der Delegierten in unseren Chor.

Nach dem erfolgreichen Auftritt mit dem Frauenchor Gstaad-Saanen im Mai 2015 haben wir für unser Konzert am 28. Mai 2016 die Sängerinnen zu einem Gegenbesuch eingeladen, um mit uns gemeinsam ein Konzert in Bern zu gestalten. Und auch diesmal sollten einige gemeinsame Lieder zum Vortrag kommen.
Hierzu arrangierte unser Chorleiter Manfred Zimmermann erneut in Absprache mit der Leiterin des Frauenchores, Rosmarie Aellen, einige Lieder, so dass sie gemeinsam vorgetragen werden konnten.

Das Thema des Konzertes stand schnell fest. Gern möchten wir unsere Zuhörer entführen auf eine Reise ins Land der Märchen, Sagen und Legenden. So wurden aus dem bestehenden Repertoire Lieder aufbereitet und weiterentwickelt, aber auch einige neue ins Programm aufgenommen, so dass ein bunter Strauss unterhaltsamer Melodien entstand.

Das Vocalensemble Vocalissimo Bern gemeinsam mit dem Frauenchor Gstaad-Saanen während des Auftritts auf der Meielisalp. Im Hintergrund der Thunersee und das Niederhorn.
Unser Auftritt auf der Rasenterasse des Hotels Meielisalp mit dem Frauenchor Gstaad-Saanen

Während mehreren Wochen haben nun beide Chöre an den vorgesehenen Liedern geprobt.

Den Höhepunkt der Probearbeiten bildete das verlängerte Chor-Wochenende des Vocalensembles Vocalissimo Bern vom 05.-08. Mai auf der Meielisalp.

Hier konnten wir vier Tage intensiv an unseren Liedern proben und am Samstag die Sängerinnen des Frauenchors Gstaad-Saanen zu einem Probentag mit uns begrüssen.

Nachdem wir alle gemeinsamen Lieder intensiv erarbeitet hatten und auch noch genügend Zeit für die eigenen Lieder beider Chöre zur Verfügung stand und die Sängerinnen aus Gstaad und Saanen eine gewisse Aufbruchstimmung verspürten, beschlossen wir spontan, noch einen Teil des erarbeiteten Repertoires zu präsentieren. Nach zwei eigenen Liedern folgte der gemeinsame Vortrag der Ballade "Die Königskinder" und das Lied "Neigen sich die Stunden". Unsere Gäste konnten es sich dann doch nicht nehmen lassen, selbst auch noch zwei Lieder zum Besten zu geben. Somit können wir auf ein gelungenes, erfolgreiches und harmonisches Chorwochenende bei bestem Wetter zurückblicken.

Plakat zum Konzert "Freunde vernehmet die Geschichten"
Plakat zum Konzert "Freunde vernehmet die Geschichten"

Unser Konzertplakat und die entsprechend aufbereiteten Flyer machten im Vorfeld auf unser Konzert aufmerksam.

 

Endlich ist es soweit. Die schier endlos erscheinende Probenphase neigt sich dem Ende, und der Vortrag der gelernten Lieder steht unmittelbar bevor.

Nachdem die Bühne aufgestellt war, waren auch die Sängerinnen des Frauenchor Gstaad-Saanen eingetroffen. Nun galt es, nach dem gemeinsamen Einsingen die Lieder für den Nachmittag nochmals durchzusingen.

Nach einer Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen wagten wir uns dann ein erstes Mal auf die Bühne, um im Rahmen der Generalprobe das Konzertprogramm einmal durchzusingen.

Der Nachmittag selbst war geprägt von musikalisch dargebotenen Geschichten, Legenden und Märchen. Die Rede war unter anderem von einem Reissaus nehmenden Postillon, dem gescheiterten Versuch der Seeüberquerung eines Prinzen, dem Turmwächter auf dem Munot oder von der Gier der Mönche im Kloster Usedom.

Collage mit den verschiedenen Motiven aus den im Konzert vorgetragenen Liedern:  links gross die Loreley-Szene, rechts davon klein Postkutsche, Munot-Turm, Burg Aarburg, Kloster Grabow, fiktives Königsschloss am See, Bühnenbild "Undine", Angler (Forelle)

Ein besonderes Highlight des Konzert war die Mitwirkung des Frauenchores Gstaad-Saanen, welcher nebst einigen unterhaltsamen Liedern auch mit uns gemeinsam einige Lieder vorgetragen hat.

Der Höhepunkt des Konzertes war das Lied "Klänge der Freude", welches der Frauenchor Gstaad-Saanen gemeinsam mit uns nach dem Motiv von Edgar Elgars berühmtem Marsch "Land Of Hope and Glory" vortrug.

Dabei konnten wir das Publikum begeistern, den letzten Teil des Liedes mit uns zu singen, was dem Konzert einen feierlichen Rahmen verliehen hat.

Vocalissimo Bern auf der Bühne beim Liedvortrag gemeinsam mit dem Frauenchor Gstaad-Saanen
Vocalissimo Bern auf der Bühne beim Liedvortrag gemeinsam mit dem Frauenchor Gstaad-Saanen

Ein besonderer Dank gilt bereits an dieser Stelle dem Blinden- und Behindertenzentrum Bern, welches uns seit einigen Jahren unentgeltlich ein Sitzungszimmer für unsere Proben zur Verfügung stellt und auch unser Konzertvorhaben unkompliziert mitgetragen und uns das Bistro als Konzert-Location bereitgestellt hat.

Ausserdem gilt unser Dank Pascal Müller, der sich einmal mehr bereit erklärt hat, unseren Chor an unserem Konzert durch seine klare und solide Bassstimme zu unterstützen.

In nur wenigen Proben und dem Chorwochenende hat er sich in die Lieder eingearbeitet und unserem Chor zu einem runden Klang verholfen.

Auch den Sprechtext in der Ballade "Das Kloster Grabow" hat er unterhaltsam vorbereitet und beim Konzert präsentiert.

Nach diesem sehr anspruchsvollen Konzert hat sich der Chor in die wohlverdiente Sommerpause verabschiedet.

Leider haben Marianne und Katharina unterdesssen beschlossen, den Chor als aktive Mitglieder zu verlassen.

Dies bedeutet, sich neu auszurichten und die Weichen neu zu stellen, da der Chor nunmehr aus vier aktiven Sängerinnen und Sängern besteht.

Daher traf sich der Verein nach der Sommerpause am Mittwoch, 6. Juli 2016  zu einer ausserordentlichen Vereinsversammlung. Der Grundtenor war von vornherein klar: Es wird nicht gleich weitergehen können wie bisher. Lieder mit mehr als vier Stimmen sind nun schlichtweg nicht mehr singbar.

Trotzdem war die Meinung schnell klar, wie es weitergehen soll. Der  Chor wird als Quartett weitermachen und seine Literatur entsprechend auf die Gegebenheiten anpassen. Während das bestehende Repertoir nach Singbarkeit gefiltert wird, wird schnell der Wunsch geäussert, bei der Wahl neuer Lieder einen Focus auf unterhaltsame Lieder, gern auch Schweizer Mundart-Lieder zu legen.

Die Planung für das kommende Jahr wird jedoch vorerst zurückgestellt, bis abschätzbar ist, inwieweit ein Auftritt vor Publikum in der neuen Besetzung sinnvoll ist.

Nun schauen wir optimistisch in die Zukunft und hoffen noch auf viele erfolgreiche und musikalisch-harmonische Jahre Vocalissimo Bern.

Nachdem wir mit Irina Petri wieder eine neue Interessentin für unseren Chor gewinnen durften, haben wir bereits kurz nach der Sommerpause wieder die Probenarbeit aufgenommen. Zugleich haben wir voller Motivation zwei Auftritts-Möglichkeiten im Dezember ins Auge gefasst, die wir mit adventlicher Literatur bestreiten wollten.

So durften wir am Mittwoch, dem 7. Dezember 2016 einige Bewohner des Blinden- und Behindertenzentrums auf ihren Wohngruppen mit unserem Gesang erfreuen.

Eine Woche später, am Montag, 12. Dezember 2016 führte uns unser Weg nach Luzern, um das Weihnachtsessen der ehrenamtlich tätigen Bahnhofpaten zu umrahmen, welche unser musikalischer Leiter Manfred Zimmermann im Rahmen seiner hauptberuflichen Tätigkeit betreut.

Beide Auftritte, bei welchen uns Irina bereits tatkräftig im Sopran unterstützte, waren ein herausragendes Erlebnis, welches uns deutlich gemacht hat, dass wir auch als kleine Gruppe durchaus sing- und auch auftrittsfähig sind. Die offizielle Aufnahme von Irina in den Verein erfolgte dann per 1. Januar 2017, womit unser Chor dann wieder fünf aktive Sängerinnen und Sänger zählt.