Vocalissimo Bern

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder.   Böse Menschen haben keine Lieder.

Vereins-Historie

 2014   -   Das fünfjährige Bestehen von Vocalissimo Bern

Das Leitungsteam des Vereins von links nach rechts:   Monika Büttiker, Martin Zingre, Manfred Zimmermann und Therese Scheidegger
Der Vorstand des Vereins mit dem neuen Präsidenten Martin Zingre und dem Musikalischen Leiter Manfred Zimmermann

Anlässlich der Hauptversammlung vom 22.02.2014 stellte Manfred Zimmermann (Name wechselte heiratsbedingt im 2013) sein Amt als Präsident des Vereins zur Verfügung, um sich ganz den musikalischen Herausforderungen des Ensembles widmen zu können. Als neuer Präsident wurde Martin Zingre gewählt.

Auf Einladung des MGV Ostönnen 1889 e.V. zum 125-jährigen Jubiläum entschieden wir uns, im Mai 2014 ein zweites Mal nach Nordrhein-Westfalen zu reisen.

Am Donnerstag, 8. Mai machten wir uns auf die Reise nach Werl mit Zwischenhalt beim Schloss in Heidelberg.

Martin präsentiert das von Manfred hergestellte auf historische Art und Weise produzierte Dokument mit dem Aufdruck: "Wir waren im LWL-Freilicht-Museum Hagen am 09.05.2014   --   Chor-Reise 2014 Vocalensemble "Vocalissimo Bern"
Ergebnis unserer Druckkunst: Alibi-Foto aus dem Besuch des LWL-Freilichtmuseums Hagen am 09.05.2014

Am Freitag besuchten wir das Freilichtmuseum in Hagen, wo uns eine interessante Führung zum Buchdruck und seiner historischen Entwicklung geboten wurde.

Bei der Besichtigung der Druckerei konnten wir sogar eine eigene Seite erstellen und drucken.

Auch Postkarten mit Motiven aus dem Museum konnten erstellt, auf historische Weise gedruckt und als Souvenir mitgenommen werden.

Für die unterhaltsame und interaktive Führung bedankten wir uns bei der Museums-Führerin mit einer kleinen musikalischen Einlage, bevor wir uns am Nachmittag auf eigene Erkundungstour durch das Museum machten. Dabei kam wohl nebst Einblicken in die verschiedenen Handwerksberufe im Westfalen des späten 19. und frühen 20. Jahrunderts auch die Wirtschaftskunde nicht zu kurz.

Den Abend liessen wir wie gewohnt bei einem üppigen Nachtessen westfälischer Art ausklingen.

von links nach rechts: Irene Frei, Monika Büttiker, Therese Scheidegger, Lisbeth Käser, Martin Zingre, Hans-ueli Willi, René Scheidegger;   davor knieend: Doris und Manfred Zimmermann
Auf der Bühne in der Hellweghalle Ostönnen: Das Vocalensemble mit dem Dirigenten und der Klarinettistin Doris Zimmermann

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Musik: Bereits am Vormittag führten wir in der Hellweghalle in Ostönnen eine Hauptprobe durch.

An der Jubiläums-Veranstaltung am Abend trugen wir nebst 10 weiteren Chören sechs Lieder, teilweise im Wechselgesang mit Männer- und Frauenstimmen in zwei Blöcken vor.

Besondere Highlights waren dabei sicher "Das Munot-Glöcklein", bei dem unser Dirigent mit seiner Bariton-Stimme die vollbesetzte Halle ausfüllte, begleitet durch Martin am Klavier, sowie das gemeinsam mit unserer Klarinettistin

Doris Zimmermann mehrsprachig vorgetragene altbekannte Lied aus den 70er-Jahren "Wenn die Sonne erwacht in den Bergen".

Lieber Manfred, liebe Sängerinnen und Sänger. Mensch, waren die gut! Denen hätten wir noch 2 Stunden zuhören können! So oder ähnlich äusserten sich viele Gäste am Samstagabend. Ihr habt sicher auch am Applaus gemerkt, wie gut eure Vorträge angekommen sind
Brief des Männer-Gesangvereins Ostönnen 1889 e.V. nach unserem Auftritt zum 125-jährigen Bestehen

Ein riesiger Applaus forderte uns auf, noch eine Zugabe zu singen, was wir sehr gern taten.

Stellvertretend brachte unser Chorleiter Manfred Zimmermann dem Vorsitzenden des Jubiläums-Chores unsere Glückwünsche zum Ausdruck und untermauerte diese mit einem kleinen "erweiterten westfälischen Flachgeschenk".

Das unser Auftritt in Ostönnen nicht ohne Wirkung geblieben ist, zeigt ein wenige Tage später erhaltenes Schreiben des Männer-Gesangvereins Ostönnen 1889 e.V.

Wir freuen uns bereits heute schon auf das nächste Mal.

Nach dem Frühstück am Sonntag traten wir dann mit einem kurzen Zwischenhalt zu einem diesmal hessischen Mittagessen in Wetzlar die Heimreise an.

Dieses Erlebnis während der viertägigen Reise beflügelte uns für die weiteren Aktivitäten während unseren eigenen Jubiläumsjahr.

Hier gab es noch viel zu tun.

So starteten wir direkt im Juni mit einer umfassenden Stimmbildung, für die wir als professionelle Sängerin und Stimmbildnerin Amanda Schweri gewinnen konnten. Sie trainierte mit uns während mehreren Probenabenden Atmung, Körperhaltung beim Singen sowie bestimmte Gesangs-Techniken.

Praktisch anwenden konnten wir dann jeweils das Gelernte anhand unserer Lieder für das bevorstehende Jubiläumskonzert.

Leider mussten wir nach der Chor-Reise den Austritt von Lisbeth Käser aus unserem Chor beklagen. Damit hiess es, sich auf die Suche nach einer neuen Altstimme für unseren Chor zu machen, damit das Jubiläumskonzert in geplanter Form stattfinden kann.

Schon kurz darauf durften wir Katherina Brönnimann in unseren Reihen begrüssen, welche sich bereit erklärt hatte, uns bei unserem Konzert zu unterstützen.

Plakat zu unserem Jubiläums-Konzert "Zwischen Himmel und Erde" vom 25.10.2014
Plakat zu unserem Jubiläums-Konzert

Endlich war es soweit, das lang herbeigesehnte und intensiv erarbeitete Jubiläumskonzert stand unmittelbar bevor.

Bereits am Morgen früh fanden sich fleissige Helfer im Kirchgemeindehaus ein, um den Sall für den Nachmittag herzurichten und in der Küche alles für die Verpflegung vorzubereiten.

Zwischendrin galt es, nochmal eine letzte Probe vor dem Auftritt zu machen.

Um 17:00 Uhr durften wir dann vor einem randvoll mit interessierten Zuhörern und Zuhörerinnen besetzten Saal unser Konzert mit dem Titel "Fröhlich klingen uns're Lieder" eröffnen.

Bereichert wurde das Jubiläums-Konzert durch die solistischen Beiträge von Amanda Schweri, welche durch Muriel Zeiter am Klavier begleitet wurden. Auch unser Chorleiter Manfred Zimmermann liess es sich nicht nehmen, einige solistische Gesangseinlagen in einfliessen zu lassen. Gemeinsam mit Amanda und Muriel liess er die Klänge aus dem "Phantom der Oper" erklingen.

Der Chor auf der Bühne bei einem Liedvortrag, im Fordergrund der Dirigent Manfred Zimmermann
Vocalissimo Bern in Action: Unser Auftritt im Jubiläums-Konzert

Ausserdem durften wir ein eigens für dieses Konzert ins Leben gerufenes Instrumental-Ensemble aus der Innerschweiz begrüssen, welches durch einige Arrangements aus dem klassischen Bereich sowie aus dem Film "Wie im Himmel" unser Konzert zusätzlich aufwertete.

Auch sie begleiteten im ersten Teil des Konzertes mit einzelnen Instrumentalstimmen einen Teil der Chorbeiträge.

Im weiteren verlauf des Konzertes durften wir dann unser aktives Mitglied René Scheidegger ehren und zum Ehren-Mitglied ernennen.

René ist Mitglied unseres Chores seit der Gründung im Dezember 2009 und hat sich immer wiedersehr für den Verein engagiert. So darf der Verein Dank der Initiative und Spende von René eine Vereinsfahne zu seinem

Stolz streckt Reené den Pokal in die Höhe, den er soeben vom Präsidenten erhalten hat.
Ehrung von René Scheidegger mit einem Ehrenpokal

Eigentum zählen.

Auch an Ideen für Konzerte und Auftritte fehlte es René nie.

So schlüpfte er während unseres ersten Konzertes im Jahr 2011 zuerst in die Rolle eines Nachtwächters, später übte er sich dann als Fischer.

Leider hat sich der Gesundheitszustand in den letzten Jahren massiv verschlechtert, so dass es René nicht mehr möglich ist, regelmässig an die Proben zu kommen und an den Konzerten das ganze Programm mitzusingen. Dennoch ist er für das Vocalensemble Vocalissimo Bern ein unverzichtbares Mitglied, welches sich um den Verdient mehr als verdient gemacht hat. Als Dankeschön überreicht ihm der Präsident Martin Zingre einen Ehrenpokal.

Der Chor mit den Solisten und dem Instrumentalensemble auf der Bühne:  "Schon die Abendglocken klangen"
Das letzte Lied wird gemeinsam mit allen Solisten und dem Instrumentalensemble vorgetragen

Den Abschluss des Konzertes gestalteten wir gemeinsam mit den Solisten und dem Instrumental-Ensemble.

Hier kamen als Einstimmung auf den bevorstehenden Sonntag einige sakrale Klänge zum Vortrag.

Nach dem majestätisch dargebotenen "Die Himmel rühmen", begleitet von Pascal Müller an der Trompete, wechselte dieser anschliessend die Rolle und übernahm im folgenden Stück "How Great Though Art" das Gesangs-Solo im Bariton. So bildete er zusammen mit Amanda Schweri und Manfred Zimmermann ein Solisten-Trio, begleitet von den Holzbläsern und dem Chor.

Den Schlusspunkt setzten wir mit dem Lied "Schon die Abendglocken klangen". auch hier kamen neben den Instrumenten die Solisten zum Einsatz.

Nach dem Konzert blieb dann noch ausreichend Zeit zum gemütlichen Zusammensein bei Frikadellen und Kartoffelsalat sowie selbst gebackenem Gebäck.

Gern schauen wir auf dieses gelungene Festkonzert zurück und sind stolz darauf, dieses mit so engagierten Solisten und Musikanten gestaltet haben zu können. An dieser Stelle sprechen wir noch einmal unseren herzlichen Dank aus an alle, die aktiv zum guten gelingen des Konzertes beigetragen haben und damit unserem Jubiläum einen besonderen Glanz verliehen haben.

Alle aktiven Musikanten, Sängerinnen und Sänger auf der Bühne; die Damen des instrumentalensembles umgeben von den Sängerinnen und Sängern des Vocalensembels; davor die Solisten und die Pianistin sowie die Herren des Instrumentalensembles.
Gruppenfoto mit allen aktiven Akteuren des Jubiläums-Konzertes

Von dem Jubiläumskonzert wurde eine CD erstellt, die in unserem Shop käuflich erworben werden kann.